Mittwoch, 22. Mai 2019
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Kunstwettbewerb: „Lehrstuhl-Design für Partizipation“

1. Public Open Innovation Kunstwettbewerb

Der Herausgeber der Friedrichshain-Kreuzberg Zeitung lobt einen Kunstwettbewerb aus, bei dem es um die „Demokratisierung kollaborativen Vordenkens“ geht.

Es ist ein Wettbewerb, der viele Ergebnisse hervorbringen kann, und viele große Ideen in Beteiligungsverfahren. Ob im Kiez, ob bei der Planung eines Spielplatzes, in der Stadtplanung oder in der Eventplanung. Es geht es sogar um eine universelle Idee und kreative Intervention, die jedes Gruppentreffen und jedes Partizipationsverfahren beflügeln kann.

Und es ist das erste „Public Open Innovation Project“ in Berlin!


Wettbewerb mit mehreren Dimensionen und Teilnahmemöglichkeiten:

1. Es wird ein Getränke-Hersteller oder Händler mit einer coolen Getränkemarke gesucht, der das Projekt für eine einjährige Werbekampagne nutzt.

2. Es werden KünstlerInnen und DesignerInnen gesucht, die den Entwurf als Urheber entwickeln, und selbst verwerten dürfen.

3. Im Rahmen von Quartiersmanagements, Nachbarschaftsprojekten und Projekten wie BENN und FEIN können auch Laien, Schülergruppen, Erwerbslose, Hilfsempfänger und Geflüchtete teilnehmen.

4. Auch Kulturtreffpunkte können teilnehmen. Sie müssen sich nur verpflichten, einen „Lehrstuhl“ im Versammungsraum aufzustellen und einen kleinen Werbebeitrag bei Veranstaltungen zu leisten.


Wieso ein „Lehrstuhl-Design für Partizipation“

Jedes Partizipations-Verfahren gerät irgendwann an den Punkt, an dem Alternativen im Raum stehen, und ausgewählt und entschieden werden muss. Aber wie wird entschieden? Was wird ausgeschieden? Was fällt unter den Tisch?

Welche Potentiale wurden übersehen? Welche Entwicklungschancen? Welcher überraschende und bisweilen verblüffende Nutzen?

Ist es überhaupt sinnvoll, Ausschluß-Kriterien zu suchen, um danach Alternativen per demokratischen Beschluß auszuschließen?

Eine unbestechliche Instanz wird benötigt, die dabei hilft soziales Zusammenwirken und Synergien zu erkennen und zu nutzen.

Abhilfe schafft ein leerer Stuhl, der beständig mit „Synergie-Themen“ besetzt ist. Er trägt zunächst einen etwas komplizierten Namen:

Lehrstuhl für Frugale Innovation, sozioökonomische Performance,
Interkultur & Plattformökonomien

Gesucht werden „gebaute und handwerkliche Unikate“ dieses Lehrstuhls in allen denkbaren Variationen!

Wie wird der „Lehrstuhl“ in Partizipationsverfahren eingesetzt?

Der „Lehrstuhl für Frugale Innovation,sozioökonomische Performance, Interkultur & Plattformökonomien“ kann bei allen partizipativen Foren reihum besetzt werden. Jeder zeitweilige „Lehrstuhlinhaber“ kann 5-10 Minuten Hinweise auf soziale, technische, ökonomisch und kulturelle Synergien der zur Auswahl stehenden Alternativen abgeben und in die Debatte einbringen.

Auch Zeit-Aspekte und Wertzuwächse durch Einnahmen und Umlagen sollten betrachtet werden. Besonders wichtig sind Skalierungs- und Plattform-Effekte und Fondsbildung. Wachsende, nachwachsende und wertschöpfende Prozesse oder sogar neue Arbeit und Ideen für Neugründungen können so „entdeckt“ werden. Was nützt dem ganzen Kiez, was der Nachbarschaft, was einer Zielgruppe – oder ausgewählten Akteuren? Wie können Projekte nach der Pilotphase weiterverbreitet werden? Viele Chancen von Synergien ergeben sich nicht sofort, sodern erst im zeitlichen Ablauf und in „Ernte-Prozessen“.

Und genau das macht den Wert aus: wir können über Synergien und Chancen auf Wertzuwächse verhandeln lernen!


Ablauf des 1. Kunstwettbewerb: „Lehrstuhl-Design für Partizipation“

Zuerst ist eine Interessenbekundung notwendig. Dazu reicht eine einfache Mail an die Redaktion mit persönlichen Angaben:
info@friedrichshain-kreuzberg-zeitung.de

Die Interessenbekundung muss bis zum 12.Mai 2019 eingegangen sein.

Es wird eine Grundinformation übermittelt, mit weiteren technischen und organisatorischen Einzelheiten.

„Das „Warum“ und die Wissensbausteine werden in einer kleinen 5-Minuten-Arbeitsanleitung erläutert. Außerdem gibt es drei Plakate mit Wandsprüchen zur Beflügelung von Kreativität und Querdenken und ein Plakat für DesignThinking.


Teilnahme- und Meldegebühr für TeilnehmerInnen am Kunstwettbewerb

Wer nach Erhalt der Information ein Teilnahme-Meldung abgibt, bekommt eine Präsentationspappe (Steinkarton 70 x 100cm) und eine Materialliste mit kostenlose nutzbaren Materialien bzw. Bezugsquellen für Holz, Farbe, Kleinmaterial und einen Einkaufsgutschein für Künstlerbedarf der Firma BOESNER für 10 Euro. Die Teilnahmegebühr beträgt 32,00 Euro (inkl. 7% MWST.).
Die Ausgabe erfolgt in einer Location am Mehringplatz in Kreuzberg – bei schönen Wetter im Volkspark Friedrichshain.

Der Entwurf für den „Lehrstuhl“ soll auf einer Präsentationspappe dokumentiert werden, die später in Form einer Ausstellung genutzt wird. Auch gebaute Exemplare können eingereicht werden!

Kontakt für direkte Teilnahme: info@anzeigio.de |

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