Dienstag, 07. April 2026
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Ordnungsamt setzt sich für ein schöneres Stadtbild ein

Ordnungsamt

Seit 2024 wird das Ordnungsamt von Friedrichshain-Kreuzberg durch zwei speziell geschulte „Waste Watcher“ unterstützt. Sie führen vermehrt Kontrollen an bekannten Müll-Hotspots durch. Die Einsatzkräfte des Ordnungsamts sind gezielt in Bereichen unterwegs, die häufig von Verschmutzungen betroffen sind, und überwachen dort die Einhaltung der Sauberkeitsvorgaben.
Erfolgreich geht das Ordnungsamt bei der Ahndung von Verstößen gegen das Straßenreinigungsgesetz vor. Berlinweit wurden im Jahr 2025 insgesamt 586 Bar-Verwarnungen ausgesprochen, 231 dieser kleinen Geldstrafen für geringfügige Ordnungswidrigkeiten verhängte Friedrichshain-Kreuzberg.

Die Kontrollen werden durch umfassende Präventions- und Aufklärungsarbeit im Bezirk ergänzt:

  • Bei Besuchen an weiterführenden Schulen,
  • mit Infoständen an besonder müllbelasteten Orten,
  • im Rahmen von BSR-Kieztagen
  • und weiteren öffentlichen Veranstaltungen.

Die Mitarbeitenden des Ordnungsamts klären über die Auswirkungen von illegalem Müll im öffentlichen Raum auf und informieren Bürger*innen für das Thema.

Zielvereinbarung zur „Sauberkeit und Ordnung“

Im Rahmen der Verwaltungsreform haben der Berliner Senat und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg eine Zielvereinbarung zur „Sauberkeit und Ordnung im öffentlichen Raum“ abgeschlossen.
Ziel dieser Initiative ist es, die Müllverschmutzung im Bezirk nachhaltig zu reduzieren. Das kostet Geld, den Einsatz von Personal und Sachmitteln, um durch verstärkte Kontrollen sowie gezielte Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen auf die Bewohner und Gäste der Stadt einzuwirken.

Annika Gerold, Bezirksstadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung und Umwelt (Bündnis 90/Die Grünen) sagte dazu: „Die Verschmutzung der Straßen und Grünflächen ist ein extrem großes Ärgernis in unserem Bezirk. Umso wichtiger ist es, dass wir verstärkt Kontrollen durchführen und gezielt über das Thema aufklären. Auch wenn man es auf den Straßen vielleicht noch nicht überall sieht, arbeitet das Ordnungsamt mit größtem Einsatz daran, Friedrichshain-Kreuzberg zu einem sauberen Bezirk zu machen – und ist im berlinweiten Vergleich mit vorne dabei.“

Müllsünder müssen aufpassen: Friedrichshain-Kreuzberg setzt sich im Vergleich überdurchschnittlich für mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum ein. Im Jahr 2025 hat das Ordnungsamt insgesamt 1.149 Müllordnungswidrigkeiten dokumentiert – doppelt so viele wie noch in 2023. Mit vermehrten Bar-Verwarnungen folgt man übrigens der strengen Praxis in Wien, die sich ihre Lebensqualität auch der Stadtsauberkeit verdankt.

Müll & Public Value — mehr Generalprävention

Das Thema „Müll-Chaos Berlin“ ist seit Jahren auf YouTube präsent. Der Ruf als „Failed City“ hat Berlin ereilt, und sorgt bereits für schwindende Gästezahlen, auch für Abwanderung und Umzüge ins Umland. Es hat gravierende Folgen, denn inzwischen sind rund 20.000 Kita-Plätze in den Innenstadtbezirke frei. Hier deutet sich eine ungute Entwicklung an: Familien folgen der Lebensqualität und ziehen ins Umland.
Stadtsauberkeit, Wohlbefinden und Lebensqualität sind wichtige Umweltqualitäten, die gepflegt werden müssen.
Das Konzept dieser digitalen Zeitung ermöglicht es, Informationen und Aktionen ohne digitale Hürden bekannt zu machen. YouTube-Videos von Aufräum- und Reinigungsaktionen können auch dazu beitragen, das Stadtimage zu verbessern.
Das Public Media-Konzept erschafft die „inklusive Öffentlichkeit“, in der alle Menschen alles sehen und verantwortlich publizieren können! — Es ist elementare Voraussetzung für Demokratie, Zusammenleben und die Entstehung öffentlicher Werte (Public Value), neuer Stadtrechte und neuer Generalprävention — sowie neuer sozialer, finanzieller und technologischer Synergien.


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