Mittwoch, 16. September 2026
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Brauchen Mieter ein Mietzins-Lastenausgleichsgesetz?

Skyline der Mieterstadt Berlin

Seit 1990 sind aus Deutschland über 28 Millionen Menschen ausgewandert, wobei 75-80% auf Arbeitsmigration und Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit entfallen. Der Anteil deutscher Staatsbürger an den rund 28 Millionen Fortzügen seit 1990 liegt bei rund 23 Prozent, was einer Gesamtsumme von circa 6,5 Millionen Auswanderungsfällen entspricht. Sind die hohen Zahlen der Auswanderung eine Folge falscher Politik, falscher Mieten- und Wohnungsbaupolitik.

Ein Beitrag in der Pankower Allgemeine Zeitung blickt zurück bis in das Jahr 2002. Damals wurde von Sozialdemokraten im Bundeskanzleramt die Planung für die Agenda 2010 aufgelegt.
Mit dem demografischen Wandel brechen die Einnahmen aus Arbeitseinkommen ein, die Sozialkassen und der Faktor Arbeit werden überdehnt. Müssen steigende Mietbelastungen deshalb abgefedert werden? Kann eine „Vergesellschaftung“ von Wohnungsbeständen überhaupt noch zu Mietsenkungen beitragen? Oder müssen Sozialdemokraten die Fehler der Agenda 2010 eingestehen und korrigieren?

Mietzins-Lastenausgleichsgesetz muss kommen!