Sonntag, 21. April 2019
Home > Aktuell > Mathias Döpfner interviewt Alex Karp
– Wendemarke im Datenschutz?

Mathias Döpfner interviewt Alex Karp
– Wendemarke im Datenschutz?

Mathias Döpfner interviewt Alex Karp

Setzt ein Podcast-Interview eine weitere Wendemarke im Datenschutz? Axel-Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner hat sich als Podcast-Moderator im Gespräch mit Alex Karp, Mitgründer und CEO von Palantir Technologies und Aufsichtsratsmitglied der Axel Springer SE ausgetauscht.
Alle brandheiß diskutierten Themen wurden angesprochen: Künstliche Intelligenz, die Rolle Chinas, totale Transparenz und die Frage, wem in der digitalen Welt die Daten gehören.

Der erste Teil des überwiegend auf Englisch geführten Gesprächs von Mathias Döpfner mit Alex Karp ist auf SoundCloud, iTunes, Google Podcast und Spotify zu hören. Der zweite Teil, in dem Karp, der in Deutschland studiert hat, auch seine Deutschkenntnisse unter Beweis stellt, ist ab dem 24. Januar 2019 verfügbar.

In der ersten Folge des zweiteiligen Podcast-Gesprächs mit Alex Karp, der seit April 2018 im Aufsichtsrat von Axel Springer sitzt, befragt ihn Mathias Döpfner, wie er Kritikern von Palantir entgegentritt, ob Palantir daran beteiligt war, Osama bin Laden zu finden und was ihn bei Palantir am meisten stolz macht.

Im Laufe des gut 20-minütigen ersten Teil des Gesprächs gewährt Alex Karp, der öffentlich normalerweise ähnlich zurückhaltend auftritt wie Palantir, außerdem Einblicke in die Anfangszeit des Unternehmens, in der kaum jemand an das Potenzial von Daten glaubte, und erläutert, warum er im Datenschutz einen Wettbewerbsvorteil sieht. Dabei warnt Karp, an die Adresse Europas gerichtet, auch davor, den Datenschutz aufzuweichen. Es müsse darum gehen, die beste Kombination von „maximal wirksamer Künstlicher Intelligenz und maximal wirksamen Datenschutz“ anzustreben. „Denn es gibt niemand, beziehungsweise niemand in Europa, der in einer Welt ohne Privatsphäre leben will.“

Das podcast-Gespräch markiert so etwas wie einen Wendepunkt in der Debatte um den Datenschutz, und könnte auch die geplante Umsetzung der ePrivacy-Verordnung weiter voran treiben.

Bisherige Positionen, die sich gegen mehr Datenschutz und mehr Schutz der Privatsphäre aussprechen, können sogar ins Wanken geraten. BigData, strukturierte Datenanalyse und Künstliche Intelligenz können schließlich auch eingesetzt werden, um digitale Transaktionen, Bedienkomfort und persönlichen Datenschutz funktional miteinander zu verbinden.

Mehr Informationen:

Axel Springer | 23.01.2019 Presseinformationen: Link
Mathias Döpfner interviewt Alex Karp im Axel Springer inside.pod :
„Niemand will in einer Welt ohne Privatsphäre leben“

Dieses Medium ist öffentlich! Inhalte werden im Internet wiederauffindbar archiviert. Cookies werden nur aus technischen Gründen verwendet, um Zugriffs-Statistiken zu messen und um Cloud-Dienste zugänglich zu machen. Mehr Informationen siehe Datenschutz- und ePrivacy-Hinweise.