Dienstag, 29. September 2020
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Polizeimeldung vom 15.01.2020

Polizeibericht

15.01.2020 | Kreuzberg: Fahrzeugsicherstellung nach Verfolgungsfahrt

Polizeikräfte des Abschnitts 52 beschlagnahmten in der vergangenen Nacht einen Pkw, nachdem der Fahrer mit hoher Geschwindigkeit in Kreuzberg unterwegs war und vor ihnen flüchtete. Der Audi fiel den Beamten erstmals gegen 23.40 Uhr auf, als dieser mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit die Blücherstraße in Richtung Zossener Straße befuhr. Als sie ihn zum zweiten Mal sahen, bog der Wagen aus der Johanniterstraße nach rechts in die Brachvogelstraße ein. Dabei geriet er beim Abbiegen auf die Gegenfahrbahn, sodass die entgegenkommenden Polizeibeamten abrupt bremsen mussten, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Autofahrer bemerkte nun die Polizeikräfte und flüchtete. Mit Blaulicht und Martinshorn nahmen die Polizisten die Verfolgung auf, verloren aber aufgrund der hohen Geschwindigkeit des Rasers den Audi in der Zossener Straße aus den Augen. Mit Hilfe eines Zeugen fanden die Polizisten das vom Fahrer zurückgelassene Fahrzeug an der Gitschiner Ecke Alexandrinenstraße auf. Der Tatverdächtige konnte unerkannt flüchten. Der Zeuge gab außerdem an, dass der Audi-Fahrer zuvor an der Kreuzung Zossener Straße/Gitschiner Straße bei Rot gefahren sei, wodurch andere Fahrzeugführer zur Gefahrenbremsung gezwungen waren. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten den Audi als Tatmittel und leiteten ein Strafermittlungsverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein. Die weiteren Ermittlungen übernimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5.

15.01.2020 | Friedrichshain: Motorrad brannte

In der vergangenen Nacht brannte ein Motorrad in Friedrichshain. Nach bisherigen Erkenntnissen nahm eine Anwohnerin gegen 2.15 Uhr Brandgeruch in der Karl-Marx-Allee wahr. Als sie aus dem Fenster sah, stellte sie das brennende Motorrad fest und alarmierte die Feuerwehr, welche den Brand löschte. Da die KTM nah an einer Hauswand stand, wurde durch die Hitzeeinwirkung ein Fenster leicht beschädigt. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Brandursache, hat ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin übernommen.

14.01.2020 | Friedrichshain: Spätkauf überfallen

Gestern Abend haben Unbekannte einen Spätkauf in Friedrichshain überfallen. Ersten Ermittlungen zufolge betraten zwei der Beschreibung nach Jugendliche kurz vor 19 Uhr den Laden an der Glatzer Straße Ecke Weserstraße, traten an den Verkaufstresen und besprühten eine 64-jährige Mitarbeiterin mit Reizgas. Anschließend griffen die Räuber in die Kasse und flüchteten. Die Angestellte erlitt Reizungen im Gesicht und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 übernahm die Ermittlungen.

12.01.2020 | Kreuzberg: Feuerwehrmann außer Dienst leicht verletzt

Ein Feuerwehrmann außer Dienst ist gestern am frühen Abend in Kreuzberg leicht verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge befand sich der 38-Jährige gegen 18 Uhr mit einem Zug der Linie U1 in Richtung Uhlandstraße auf dem Weg zum Dienst. Als der Feuerwehrmann, der über seiner Uniform eine zivile Jacke trug, den Waggon am U-Bahnhof Prinzenstraße verlassen wollte, sollen sich ihm, der Beschreibung nach, fünf bis sechs Jugendliche in den Weg gestellt haben. Die anschließende Aufforderung, aus dem Weg zu gehen, soll die Gruppe ignoriert haben. Stattdessen soll er aus der Gruppe heraus beschimpft worden sein. Der 38-Jährige schob dann die Gruppe bei Seite und verließ den Zug. Daraufhin soll einer aus der Gruppe dem außer Dienst befindlichen Feuerwehrmann mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Weitere Gruppenmitglieder sollen ihn dann getreten haben. Anschließend flüchtete die Gruppe und der Attackierte folgte dieser. An der Blücherstraße Ecke Brachvogelstraße bekam er einen Jugendlichen zu greifen, hielt ihn fest und übergab den 14-Jährigen zwischenzeitlich hinzugerufenen Polizeikräften. Nach Angaben des 38-Jährigen waren die anderen Jugendlichen aus der Gruppe in einen Hinterhof eines Wohnhauses in der Blücherstraße geflüchtet. Dort trafen Einsatzkräfte drei weitere Jugendliche, zwei 15-Jährige und ein 16-Jähriger, an und nahmen sie fest. Nach Personalienfeststellungen wurden die vier Jugendlichen entlassen. Der 38-jährige Attackierte kam mit Kopfverletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus und konnte seinen Dienst nicht antreten. Ob es zwischen dem Angriff und dem Beruf des 38-Jährigen einen Zusammenhang gibt, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen, die die Kriminalpolizei der Direktion 5 führen.

Mehrere Festnahmen nach Drogenverkauf
Polizeimeldung vom 12.01.2020
bezirksübergreifend

Friedrichshain-Kreuzberg/Mitte
Nr. 0116
Polizeikräfte nahmen nach einem mutmaßlichen Drogenverkauf in der vergangenen Nacht in Friedrichshain insgesamt drei Männer vorläufig fest. Gegen 3.10 Uhr klickten bei einem 27-Jährigen in der Straße Am Wriezener Bahnhof die Handschellen, nachdem er Drogen verkauft haben soll. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten bei ihm Betäubungsmittel und mutmaßlichen Handelserlös. Anschließend wurde er wieder entlassen. Weitere Beamte wollten den mutmaßlichen Drogenkäufer überprüfen, der schließlich in ein in der Nähe wartendes Auto flüchtete und dort auf der Beifahrerseite Platz nahm. Der Fahrer des Wagens ignorierte die Aufforderung auszusteigen und fuhr mit dem VW los. In diesem Zusammenhang musste ein Beamter dem Fahrzeug ausweichen, um nicht angefahren zu werden. Er blieb unverletzt und nahm die Verfolgung auf. Dazu nutzte er die Hilfe eines Taxifahrers, in dessen Wagen er stieg und dem flüchtenden Wagen bis zur Leipziger Straße folgte. Zwischenzeitlich teilte er seinen Kollegen den Fluchtweg mit, die dann zur Unterstützung kamen, den Wagen schließlich am Leipziger Platz stoppten und den 48-jährigen Fahrer sowie den mutmaßlichen Drogenkäufer und Beifahrer im Alter von 33 Jahren festnahmen. Bei dem Jüngeren wurden Drogen beschlagnahmt. Er kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Gewahrsam und wurde anschließend wieder entlassen. Bei dem Fahrer wurde eine Atemalkoholkontrolle durchgeführt, die einen Wert von über 2,2 Promille ergab. Zudem war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Er kam zu einer Blutentnahme ebenfalls in ein Polizeigewahrsam und wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

11.01.2020 | Kreuzberg: Beim Taschendiebstahl beobachtet und festgenommen

Zivilkräfte beobachteten gestern Nachmittag zwei Männer bei einem Taschendiebstahl in Kreuzberg. Bisherigen Erkenntnissen zufolge näherten sich die 24- und 27-jährigen Tatverdächtigen gegen 17 Uhr auf einer Rolltreppe auf dem U-Bahnhof Kottbusser Tor einer 33-jährigen Mutter mit zwei Kindern und entwendeten ihr ein Handy aus der Jackentasche. Zivilkräfte bemerkten den Taschendiebstahl, nahmen die Tatverdächtigen vorläufig fest und brachten diese in ein Polizeigewahrsam. Während der Jüngere entlassen wurde, wird der 27-Jährige heute einem Haftrichter vorgeführt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

11.01.2020 | Kreuzberg: Supermarkt überfallen

Drei Maskierte überfielen gestern Abend einen Supermarkt in Kreuzberg. Nach bisherigen Ermittlungen betraten die Täter, bei denen es sich der Beschreibung nach um Jugendliche oder junge Männer handeln soll, gegen 19.40 Uhr das Lebensmittelgeschäft in der Ritterstraße, bedrohten einen Kassierer mit Messern und forderten Geld. Nachdem der 19-jährige Angestellte der Aufforderung nachgekommen war, flohen die Täter mit Beute unerkannt zu Fuß. Die weiteren Ermittlungen hat das Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 übernommen.