Mittwoch, 16. Oktober 2019
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Polizeibericht vom 11.09.2019

Polizeibericht

11.09.2019 | Kreuzberg: Mehrere Brandstiftungen in kurzer Folge

Zu mehreren Bränden kam es im Verlauf der vergangenen Nacht und in den frühen Morgenstunden in Kreuzberg. Gegen 2.20 Uhr bemerkte ein 21-jähriger Passant Flammen und Rauch auf der Ladefläche eines Transporters einer Gartenbaufirma, der auf der Gitschiner Straße geparkt war, und alarmierte die Feuerwehr. Zeitgleich bemerkte eine Busfahrerin der BVG ebenfalls die Flammen, stoppte den Bus und begann mit Hilfe des Bordfeuerlöschers erste Löschversuche. Die eintreffende Berliner Feuerwehr löschte den Brand schließlich.
Gegen 3.20 Uhr alarmierte ein 53-jähriger Passant die Feuerwehr ebenfalls in die Gitschiner Straße, unweit des ersten Brandortes, zu einem brennenden Motorrad. Unmittelbar zuvor kam ihm ein Mann entgegen, der ihm merkwürdig erschien und dessen Aussehen er sich deshalb merkte. Der Anrufer und ein weiterer Helfer konnten die Flammen eindämmen, jedoch erst die Brandbekämpfer konnten den Brand vollständig löschen. Die Beschreibung des unbekannten Mannes teilte der 53-Jährige den ebenfalls hierbei eingesetzten Polizisten mit.
Gegen 3.35 Uhr bemerken Polizisten den Brand zweier Müllcontainer in einem Müllraum eines Mehrfamilienhauses an der Böckler Straße, unweit der Gitschiner Straße, und alarmierten die Feuerwehr. Die eintreffenden Brandbekämpfer löschten die Flammen.
Gegen 4.10 Uhr fiel der Besatzung eines Funkeinsatzwagens des Polizeiabschnittes 53 ein Mann auf, der der Beschreibung des 53-jährigen Zeugen entsprach, und nahm ihn fest. Ermittlungen ergaben, dass es sich hierbei um einen 39-Jährigen handelt, den die Einsatzkräfte in ein Polizeigewahrsam brachten. Dort wurde er einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt.

09.09.2019 | Friedrichshain: Körperverletzung mit antisemitischem Hintergrund

Heute früh kam es in Friedrichshain zu einer Körperverletzung mit antisemitischem Hintergrund. Nach bisherigen Erkenntnissen unterhielt sich ein 21-Jähriger gegen 5 Uhr vor einer Diskothek am Warschauer Platz mit drei gleichaltrigen Freunden auf Hebräisch. Dies hörte ein Mann, ging zu dem 21-Jährigen und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Anschließend flüchtete der Angreifer. Der Geschlagene erlitt eine Gesichtsverletzung. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

08.09.2019 | Kreuzberg: Erst homophob beleidigt, dann angegriffen

Unbekannte beleidigten und griffen in der vergangenen Nacht ein schwules Paar in Kreuzberg an. Die beiden 25 und 29 Jahre alten Männer waren auf dem Gehweg der Admiralstraße zu einem Restaurant unterwegs. Vor dem Grillhaus trafen sie kurz nach Mitternacht auf drei Unbekannte, die das Paar sofort homophob beleidigten. Die beiden Männer versuchte daraufhin Abstand zu den Pöblern zu bekommen und liefen weiter. Die unbekannten Männer folgten dem Paar jedoch und attackierten es. Einer der Angreifer schlug dem 25-Jährigen mit der Faust gegen den Kopf. Dieser stürzte dadurch zu Boden, wo er getreten wurde. Beim Versuch zu fliehen, schlug einer der Täter dem Mann eine Flasche gegen den Kopf. Anschließend flüchteten die Schläger. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Dessen 29-jähriger Lebensgefährte blieb unverletzt. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

08.09.2019 | Friedrichshain: Im Streit niedergestochen – Lebensgefahr

Schwer verletzt wurde gestern Nacht ein Mann in Friedrichshain. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen war der 44-Jährige mit zwei Begleitern an der Kreuzung Am Oberbaum/Mühlenstraße unterwegs und wollte dabei die Fahrbahn der Straße Am Oberbaum in Richtung Stralauer Allee überqueren. Auf der Mittelinsel geriet er 22.40 Uhr mit zwei Unbekannten in Streit, die ihn dann attackierten. Als seine beiden Begleiter hinzueilten, flüchteten die beiden unbekannten Angreifer. Erst einige Meter weiter auf dem Warschauer Platz bemerkte der 44-Jährige, dass er bei dem Streit zwei stark blutende Stichverletzungen erlitten hatte. Seine beiden Begleiter alarmierten die Polizei. Die eintreffenden Einsatzkräfte forderten Rettungskräfte der Feuerwehr nach, welche den an einem Bein und der Brust schwer Verletzten zur stationären Behandlung in eine Klinik brachten. Dort musste er sofort operiert werden, da Lebensgefahr bestand. Die Ermittlungen zur Tat und den Hintergründen führt das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 5.

08.09.2019 | Friedrichshain: Mann von Auto erfasst

Bei einem Verkehrsunfall gestern Abend in Friedrichshain erlitt ein Fußgänger schwere Kopfverletzungen. Laut Angaben von Zeugen soll der Mann gegen 20.30 Uhr bei Rot die Fahrbahn der Frankfurter Allee innerhalb einer Fußgängerfurt in Richtung Niederbarnimstraße überquert haben. Ein 58-jähriger Fahrer eines Kia konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den Mann. Der 58-Jährige fuhr zu diesem Zeitpunkt auf der Frankfurter Allee, vom Frankfurter Tor aus kommend, in Richtung U-Bahnhof Samariterstraße. Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr brachten den Schwerverletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Kia-Fahrer erlitt bei dem Verkehrsunfall leichte Verletzungen, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden mussten.

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