Mittwoch, 13. November 2019
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Polizeibericht vom 06.08.2019

Polizeibericht

06.08.2019 | Kreuzberg: Homophob beleidigt

Gestern Nachmittag beleidigte ein Unbekannter eine Transfrau in Kreuzberg. Nach ersten Ermittlungen stieg die Frau gegen 14.50 Uhr am U-Bahnhof Gneisenaustraße aus einem Zug der Linie U7, als sie dabei von einem unbekannten Mann homophob beleidigt wurde. Die Beleidigte machte daraufhin ein Foto von dem Unbekannten, worauf dieser versuchte sie zu treten. Er forderte darüber hinaus die Löschung des Fotos. Kurz darauf trat ein weiterer Unbekannter hinzu, forderte ebenfalls die Löschung des Fotos und zeigte dabei eine Sprühdose mit Reizgas vor. Unter dem Eindruck dieser Drohung löschte die 45-Jährige das Foto. Die beiden Unbekannten wandten sich im Anschluss einem weiteren Fahrgast zu, der die Handlung gefilmt hatte. Diesen Moment nutzte die Transfrau, um den Bahnsteig zu verlassen. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

04.08.2019 | Kreuzberg: Räuber vor dem Ertrinken gerettet

Polizisten retteten in der vergangenen Nacht einen Mann vor dem Ertrinken in Kreuzberg. Nach bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen war gegen 1.20 Uhr eine 45-jährige Frau zu Fuß auf der Obentrautstraße unterwegs, als sich ihr von hinten ein Mann näherte und versuchte, ihre Handtasche von ihrer Schulter zu reißen. Die Überfallene hielt jedoch den Trageriemen fest, sodass sie mit dem Tatverdächtigen an der Tasche zerrte. Nun soll ihr der Mann ins Gesicht geschlagen haben, woraufhin sie ihre Tasche losließ und der mutmaßliche Räuber mit der erlangten Beute in Richtung Tempelhofer Ufer flüchtete. Ein 23-jähriger Zeuge wurde zeitgleich auf die Tat aufmerksam und nahm die Verfolgung des Flüchtenden auf, brach diese jedoch ab, als der Tatverdächtige die Absperrung zum Landwehrkanal überstieg und ins Wasser stürzte. Kaum das er dies bemerkte, alarmierte der Zeuge auch sogleich die Polizei. Der mutmaßliche Räuber rief mittlerweile um Hilfe, da, wie sich später herausstellte, er nicht schwimmen kann. Die eintreffenden Einsatzkräfte warfen dem Mann einen Rettungsring zu und seilten zügig eine 40-jährige Polizeihauptkommissarin ins Wasser ab. Die Polizistin hielt den Mann über Wasser, bis ebenfalls alarmierte Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr den Mann bargen und ans Ufer brachten. Dort kollabierte der Mann und wurde von den Rettungskräften erfolgreich reanimiert. Auch die Polizeihauptkommissarin gelangte mit Hilfe an das Ufer und wurde von der Berliner Feuerwehr betreut. Sanitäter eines Rettungswagens brachten den 21-Jährigen zur Behandlung in eine Klinik aus der er später wieder entlassen, von Polizisten in das Polizeigewahrsam Tempelhof gebracht und dort dem zuständigen Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 überstellt wurde. Sowohl die 40-jährige Polizistin, als auch die 45-jährige Überfallene blieben unverletzt.

03.08.2019 | Friedrichshain: Mit gestohlenem Motorrad gestürzt

Bei einem Verkehrsunfall in Friedrichshain wurden heute früh ein Motorradfahrer und seine Sozia schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr der 28-Jährige mit einer Yamaha die Warschauer Straße, als plötzlich gegen 3 Uhr zwei unbekannt gebliebene Fußgänger die Fahrbahn in Höhe des U-Bahnhofes Warschauer Straße betraten. Der 28-Jährige soll eine Gefahrenbremsung vollzogen haben, prallte gegen die Bordsteinkante und stürzte mit seiner 23-jährigen Begleiterin. Beide zogen sich durch den Sturz schwere Verletzungen zu und kamen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Bei der Unfallaufnahme stellte es sich heraus, dass die Maschine in der Fahndung stand. Der Diebstahl des Motorrades wurde im Juli in Alt-Hohenschönhausen angezeigt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang und dem Diebstahl dauern an.

02.08.2019 | Friedrichshain: Sachbeschädigung auf Baustelle

Ein Bauleiter zeigte gestern Nachmittag gegen 16 Uhr mehrere Sachbeschädigungen auf einer Baustelle eines Neubauprojektes in der Friedrichshainer Bossestraße an. Unbekannte hatten die Scheiben eines Bürocontainers beschädigt und angebrachte Werbebanner an einem Bauzaun mit Schriftzügen beschmiert und eingerissen. Die Ermittlungen zu der Sachbeschädigung mit politischem Hintergrund führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

01.08.2019 | Friedrichshain: Polizeifahrzeug beworfen

Während der Streifenfahrt wurde in der vergangenen Nacht in Friedrichshain ein Einsatzwagen der Polizei mit vermutlich einem Stein beworfen. Zwei Mitarbeiter des Zentralen Objektschutzes befanden sich mit dem Pkw gegen 23.25 Uhr an der Kreuzung Rigaer Straße/Voigtstraße, als das Fahrzeug von einem Gegenstand an der Frontscheibe getroffen wurde. Die beiden Insassen blieben unverletzt. Die Ermittlungen dauern an.

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