Montag, 10. Dezember 2018
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Polizeibericht vom 17.11.2018

Polizeibericht

17.11.2018 | Kreuzberg: Täter nach Raub festgenommen

In der vergangenen Nacht kam es in Kreuzberg zu einem Raub, bei dem ein Tatverdächtiger festgenommen werden konnte. Den bisherigen Ermittlungen zufolge wurde ein 27-Jähriger, der mit einem Begleiter gegen 22.30 Uhr in der Oranienstraße unterwegs war, von einem 29-Jährigen und dessen zwei unbekannten Begleitern angesprochen, ob er ein Telefonat für ihn führen könne. Das lehnte der Angesprochene ab. Daraufhin soll der 29-Jährige ihn angetanzt und ein Handy aus der Jackentasche entwendet haben. Mit seinen beiden Begleitern floh er in Richtung Oranienplatz. Der 27-Jährige und sein Freund verfolgten die Tätergruppe, riefen die Polizei zu Hilfe, konnten das Trio stellen und auf das weggenommene Handy ansprechen. Nun schlug der 29-Jährige von einer Flasche den Flaschenhals ab und drohte mit dieser. Als die Tätergruppe die herannahende Polizei hörte, warf der 29-Jährige die abgebrochene Flasche weg und die beiden Unbekannten rannten weg. Der 27-Jährige und sein Begleiter konnten den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten und dieser übergeben. Das geraubte Handy konnte weder bei dem Festgehaltenen noch in der nahen Umgebung gefunden werden. Der Festgenommene wurde dem ermittelnden Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 übergeben.

17.11.2018 | Friedrichshain: Junger Mann durch Messerstich verletzt

In Friedrichshain wurde in der vergangenen Nacht ein junger Mann durch einen Unbekannten mit einem Messer verletzt. Den bisherigen Ermittlungen zufolge wurden ein 21-Jähriger und sein Begleiter durch drei Unbekannte gegen 0.20 Uhr am Warschauer Platz angesprochen und gefragt, ob sie Drogen kaufen möchten. Dies lehnte der 21-Jährige ab, woraufhin einer der Unbekannten ihn schubste und mit einem Messer in den Rücken stach. Der Angreifer und seine Begleiter flohen. Herbeigerufene Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5 hat die Ermittlungen übernommen
Polizisten erheblich verletzt

17.11.2018 | Friedrichshain: Polizisten verletzt

Heute Nacht wurden bei einem Polizeieinsatz in Friedrichshain zwei Polizisten erheblich verletzt. Nach ersten Erkenntnissen kam es gegen 1.30 Uhr vor einem Club an der Schillingbrücke zu einem Streit zwischen einem 26-Jährigen und einem Türsteher. Die Aufforderung durch die Polizisten, den Eingangsbereich zu verlassen, missachtete der Mann, der in Begleitung zweier Bekannter war, richtete nunmehr aber die Aggressionen gegen die eingesetzten Beamten. Aufgrund der hohen Aggressivität sollten ihm Handfesseln angelegt werden. Noch bevor dies jedoch erfolgt war, gelang es ihm, einen der Polizisten zu umklammern, ihn zu Boden zu bringen und mehrfach mit der Faust auf ihn einzuschlagen. Dessen Kollege, der den aggressiven Mann versuchte davon abzuhalten, wurde hierbei ebenfalls verletzt. Erst als weitere Polizisten eingriffen, gelang es, dem 26-Jährigen die Handfessel anzulegen und ihn festzunehmen. Auf der Fahrt zur Identitätsfeststellung und erkennungsdienstlichen Behandlung, beleidigte der Festgenommene die mitfahrenden Beamten. Er wurde erkennungsdienstlich behandelt und danach entlassen. Die beiden verletzten Polizisten mussten ihren Dienst in dieser Nacht beenden. Die Ermittlungen dauern an.

17.11.2018 | Friedrichshain: Gruppe attackiert Gruppe

In Friedrichshain wurden in der vergangenen Nacht sechs Männer nach eigenen Angaben von einer anderen Männergruppe attackiert. Nach Angaben der Männer im Alter zwischen 46 und 63 Jahren, seien sie gegen 21.45 Uhr auf der Warschauer Brücke in Richtung Revaler Straße unterwegs gewesen, als die ihnen Unbekannten sie ansprachen und ihnen unter anderem auch Drogen angeboten haben sollen. Die Angesprochenen hätten dieses Angebot nach eigenen Angaben abgelehnt, woraufhin es zu einem verbalen Streit gekommen sei, in Folge dessen die sechs Männer von der Gruppe der jungen Männer und Jugendlichen mit Glasflaschen beworfen worden sein sollen. Daraufhin sei es zu einem Gerangel gekommen und einer aus der Werfergruppe hatte einen 52-Jährigen zu Boden gestoßen, der sich hierbei durch die herumliegenden Scherben der zerbrochenen Glasflaschen Verletzungen an den Händen zuzog. Die Verletzungen mussten ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Ein weiterer aus der Gruppe der Älteren wurde ebenfalls zu Boden gestoßen, blieb jedoch unverletzt. Anschließend waren die Tatverdächtigen geflüchtet. Aufgrund der Personenbeschreibungen konnten alarmierte Polizeikräfte wenig später in der Nähe drei 17,18 und 20-Jährige festnehmen, die von den angegriffenen Männern auch eindeutig wiedererkannt werden konnten. Der 17-Jährige wurde aufgrund einer bestehenden Fahndung der Polizei Brandenburg nach Erkner gebracht. Die beiden anderen konnten ihren Weg nach Klärung ihrer Personalien fortsetzen. Die Ermittlungen wegen des Vorwurfs der gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung dauern an.

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