Samstag, 22. Januar 2022
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Polizeibericht vom 31.05.2019

Polizeibericht

31.05.2019 | Friedrichshain: Fußgänger von Auto erfasst

Bei einem Verkehrsunfall in der vergangenen Nacht in Friedrichshain erlitt ein Fußgänger eine schwere Kopfverletzung. Der 36-Jährige betrat gegen 23.45 Uhr im Bereich der Straße der Pariser Kommune/Mühlenstraße/Stralauer Platz bei Rot die Fahrbahn und wurde hierbei von dem Pkw eines 39-jährigen Taxi-Fahrers erfasst. Durch die Wucht der Kollision erlitt der Mann ein Schädelhirntrauma und kam mit der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.

30.05.2019 |Kreuzberg: Polizeieinsatz nach Hausfriedensbruch

Anlässlich eines Hausfriedensbruchs kam es gestern Abend in Kreuzberg zu einem Polizeieinsatz. Gegen 19.30 Uhr alarmierte der Sicherheitsdienst eines Wohngebäudes in der Großbeerenstraße die Polizei und gab an, dass sich rund 15 bis 20 vermutlich unberechtigte Personen über das an der Fassade des Hauses befindliche Baugerüst in eine Wohnung im ersten Obergeschoss begeben hätten. Entsandte Einsatzkräfte stellten nach Eintreffen etwa 25 Personen vor dem Gebäude fest. Auf dem Baugerüst hielten sich weitere Personen auf. Ein Vertreter des Wohnungseigentümers erstattete zunächst eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs. Kurz darauf meldete sich ein 24-Jähriger bei den Einsatzkräften. Er teilte mit, Sprecher der Personen in der Wohnung zu sein und meldete eine Kundgebung mit dem Themenbezug Gentrifizierung an. An dieser nahmen im Laufe des Abends bis zu 150 Personen teil.

Im Verlauf des Einsatzes gab es Gespräche zwischen dem Vertreter des Eigentümers und dem Sprecher, der von einer Rechtsanwältin sowie einem Rechtsanwalt, die die im Haus befindlichen Personen vertreten, begleitet wurde. Gegen 22.40 Uhr verließen die Personen freiwillig die Wohnung.

Kurz vor 23 Uhr liefen die Kundgebungsteilnehmenden von dem Gebäude in Richtung Yorckstraße los und bildeten offenbar einen nicht angemeldeten Aufzug. Dieser wurde kurz darauf gestoppt. Aufforderungen, den Gehweg zu benutzen, kamen Teilnehmerinnen und Teilnehmer vereinzelt nach. Nach weiteren Aufforderungen entfernten sich die Personen in kleineren Gruppen. Zeitgleich erklärte der Sprecher seine Kundgebung, die vor dem Gebäude stattgefunden hatte, für beendet.

Im Tempelhofer Ufer beleidigte ein 36-Jähriger gegen 23.20 Uhr einen Polizeibeamten. Nachdem seine Personalien feststanden, durfte er gehen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

Es befanden sich rund 90 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Neben der Strafanzeige wegen Beleidigung, leiteten die Einsatzkräfte unter anderem Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ein. Der Vertreter des Eigentümers stellte keinen Strafantrag.