Samstag, 04. April 2020
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Polizeimeldung vom 08.03.2020

Polizeibericht

08.03.2020 | Kreuzberg: Mutmaßliches Kokstaxi entdeckt

Einsatzkräfte des Polizeiabschnittes 53 wollten heute Morgen in Kreuzberg nur einen Gurtverstoß ahnden und stießen dabei auf ein mutmaßliches Kokstaxi. Die Kontrolle fand gegen 7.40 Uhr in der Kottbusser Straße statt. Als der 40-jährige Autofahrer seine Personalpapiere dazu aus seinem Portemonnaie nehmen wollte, fällt den Kräften eine hohe Geldsumme darin auf. Die anschließend freiwillig gestattete Durchsuchung soll dann mehr als 20 offenbar mit Kokain gefüllt Gefäße und weiteres Geld zu Tage gebracht haben. Das Bargeld, die Gefäße und der VW wurden beschlagnahmt. Der mutmaßliche Drogenhändler wurde einem Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 überstellt. Die Ermittlungen dauern an.

06.03.2020 | Kreuzberg: Festnahme nach Drogenhandel

Polizeikräfte des Abschnitts 57 nahmen gestern Abend in Kreuzberg einen Mann nach dem Verdacht des Drogenhandels fest. Kurz vor 18.30 Uhr beobachteten eine Zivilbeamtin und ihr Kollege, wie der 36-jährige Tatverdächtige im Bereich des Görlitzer Parks Personen angesprochen und ihnen seinen geöffneten Rucksack gezeigt haben soll. Nach Verlassen des Parks sprachen die Einsatzkräfte den mutmaßlichen Drogenhändler in der Liegnitzer Straße an, woraufhin dieser versucht haben soll zu flüchten. Dies sollen die eingesetzten Kräfte verhindert und ihn und seinen Rucksack anschließend durchsucht haben. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte eine größere Menge Bargeld sowie verschiedene abgepackte Drogen. Über 700 Ecstasy-Tabletten, rund 80 Gramm Ecstasy in Pulverform, über 100 Gramm Kokain, etwa 225 Gramm Amphetamin, rund 500 Gramm Cannabis und ca. 38 Gramm Haschischstreifen beschlagnahmten die Einsatzkräfte. Gegen den mutmaßlichen Händler wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmittel eingeleitet. Außerdem habe eine Überprüfung seiner Personalien das Vorliegen einer Fahndung der Stadt Cottbus ergeben. Der 36-Jährige wurde zur Durchführung erkennungsdienstlicher Maßnahmen in ein Polizeigewahrsam gebracht und dem zuständigen Fachkommissariat des Landeskriminalamtes zur weiteren Bearbeitung übergeben. Er wird heute noch einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt.

06.03.2020 | Kreuzberg: Brennende Fahrzeuge

In der vergangenen Nacht brannten in Kreuzberg drei Autos. Gegen 2 Uhr wurde ein vorbeifahrender Autofahrer auf einen brennenden Mercedes an der Kreuzung Dessauer Straße Ecke Hafenplatz aufmerksam und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Die Brandbekämpfer löschten den Brand, konnten jedoch nicht verhindern, dass der Mercedes vollständig ausbrannte. Ein BMW und ein Peugeot, die neben dem geparkten Mercedes standen, wurden durch die Flammen stark beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt. Für die Dauer der Löscharbeiten waren die Dessauer Straße sowie der Hafenplatz für knapp eine Stunde vollständig gesperrt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen Verdachts der Brandstiftung übernommen.

05.03.2020 | Friedrichshain: Polizisten mit Reizgas und Farbe besprüht

Gestern Abend sind Polizeibeamte in Friedrichshain im Rahmen eines Einsatzes am kriminalitätsbelasteten Ort Rigaer Straße mit Reizgas und Farbe besprüht worden. Im Rahmen der Präsenzmaßnahmen wurden vereinzelt Personen überprüft. Gegen 20.45 Uhr wurde eine Person vor dem Wohngebäude in der Rigaer Straße 94 kontrolliert. Etwa 15 Minuten später traten dort zwei Männer vor das Haus und zogen sich sofort wieder in das Gebäude zurück. Kurz darauf wurden die Einsatzkräfte aus dem Gebäude heraus mit Farbe, Lack und Reizgas besprüht. Dabei wurde die Dienstkleidung von drei Polizisten mit Farbe beschmutzt. Darüber hinaus klagten zwei Polizeibeamte über Reizungen der Atemwege, ärztliche Behandlungen waren nicht erforderlich. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.

05.03.2020 | Friedrichshain: Seniorin auf die Fahrbahn gestoßen

Gestern Nachmittag soll ein Mann eine Frau auf die Fahrbahn einer Straße in Friedrichshain gestoßen haben. Nach ersten Erkenntnissen und Zeugenangaben wollte eine 71-Jährige gegen 15.30 Uhr zusammen mit ihrer Freundin die Straße der Oberbaumbrücke überqueren. Beide Frauen warteten dazu am Rand des Gehweges, als plötzlich ein Unbekannter die 71-jährige Frau hinterrücks vom Gehweg auf die Fahrbahn gestoßen haben soll. Anschließend flüchtete der Mann. Die Frau stürzte und blieb auf der Fahrbahn liegen. Ein herannahendes Auto musste bremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Da sie aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen konnte, eilte ihr ihre Freundin zur Hilfe, half ihr zurück auf den Gehweg und alarmierte dann Polizei sowie Rettungskräfte. Sanitäter brachten die 71-jährige, die schwere Rumpfverletzungen erlitten hatte, dann zur stationären Behandlung in eine Klinik. Mit Hilfe einer genauen Beschreibung des Mannes gelang es den eingesetzten Polizeikräften, einen 48-jährigen Mann in der Nähe festzunehmen. Nach Angaben einer Zeugin soll es sich bei ihm um den Tatverdächtigen handeln. Die Polizeikräfte führten bei dem mutmaßlichen Schubser einen Atemalkoholtest durch, der einen Wert von ungefähr 1,9 Promille ergab. Verhalten und Äußerungen des Mannes wiesen auf eine mögliche psychische Erkrankung hin, sodass ihn die Einsatzkräfte in ein Krankenhaus brachten. Dort wurde bei ihm nach einem richterlichen Beschluss auch eine Blutentnahme durchgeführt, bei der der Mann Widerstand leistete und die Einsatzkräfte wiederholt beleidigte. Nach ärztlicher Untersuchung verblieb der 48-Jährige stationär in der Klinik. Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat der Polizeidirektion 5.

01.03.2020 | Kreuzberg: Im Fahrzeug überfallen

Ein 26-Jähriger alarmierte heute früh die Polizei zum Segitzdamm in Kreuzberg und gab an, zuvor in seinem Fahrzeug beraubt worden zu sein. Nach Angaben des Mannes habe er gegen 4.20 Uhr mit seinem Wagen an der Kreuzung Adalbertstraße / Kottbusser Tor gehalten, als ein ihm Unbekannter die Beifahrertür aufgerissen und ihn mit einer Machete bedroht habe. Der Unbekannte soll dann zu ihm in das Fahrzeug gestiegen sein und ihn aufgefordert haben, in den Segitzdamm zu fahren. Dort habe der Unbekannte nach der Umhängetasche des Autofahrers gegriffen, war aus dem Auto gesprungen und geflohen. Die Tasche fanden Polizeikräfte wenig später in der Nähe. Das Bargeld war daraus entwendet worden. Der 26-Jährige blieb unverletzt. Die Ermittlungen dauern an.

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