Samstag, 24. August 2019
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Umweltstadträtin Clara Herrmann ruft zum Wässern der Bäume auf

Wasser marsch!

Am Freitag, dem 26. April war wieder sehr warmes Wetter, eine lange Trockenperiode ließ große Sorgen um Straßenbäume aufkommen. Umweltstadträtin Clara Herrmann hatte schon per Pressemitteilung aufgerufen, die Bäume in Friedrichshain-Kreuzberg zu wässern. 42.000 Bäume stehen im Straßenland und auf öffentlichen Grünflächen im Bezirk.

Der lange trockene Sommer 2018 hat den Boden tiefgründig ausgetrocknet. Es gab auch über Winter kaum ausreichende Niederschläge, um die Böden und bodennahen Schichten mit neuem Grundwasser anzureichern.

Der Aufruf von Umweltstadträtin Clara Herrmann (Bündnis 90/Grüne) klang schon wie ein Hilferuf:

„In den vergangenen Wochen gab es in Berlin keine nennenswerten Niederschläge. Aufgrund der damit verbundenen fortschreitenden Trockenheit bittet das Bezirksamt alle Bürgerinnen und Bürger, das Grünflächenamt dabei zu unterstützen, die Bäume vor dem
Vertrocknen zu schützen. Besonders viel Wasser brauchen die neu gepflanzten Bäume und andere Pflanzen am Straßenrand.“

Mit gutem Beispiel und einigen Helferinnen ging sie am Freitag voran. Treffpunkt war die Alt-Berliner Schwengelpumpe in der Gürtelstraße vor dem Haus Nr. 17. Mit dabei war auch Pressesprecherin Sara Lühmann und einige Anwohnerinnen.

Mit Eimer und Gießkannen ging es zügig voran, der Pumpenschwengel förderte jeder Bewegung eine halbe Gießkanne Wasser. Zunächst wurden die benachbarten Baumscheiben gewässert, danach ging es zu den Bäumen in der Oderstraße.

Wasser marsch!
Baumscheibe wird durch eine grü-gelb-rote Gießkannen-Koalition bewässert – Foto: fkz

Die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger wird dringend gebraucht, dann 42.000 Straßenbäume benötigen wenigstens rund 20.000 Kubikmeter Wasser. Das entspricht den Tankfüllungen von 10.000 Löschfahrzeugen der Feuerwehr.

Das Grünflächenamt konzentriert derzeit auf die Bewässerung der Bäume in den Parks und Grünanlagen und ist dabei mit allen vorhandenen Kapazitäten im Einsatz. Insbesondere Jungbäume benötigen Wasser, weil ihre Wurzeln noch nicht tief genug reichen.

Andere gärtnerische Arbeiten werden zur Zeit zurückim gestellt. Ab Mai ist geplant, die Kolleg*innen des Grünflächenamts auch Straßenland einzusetzen, um Baumscheiben zu bewässern. Zusätzlich wurden auch externe Dienstleister mit der Wässerung beauftragt.

Wasser marsch!
Die gewisse lächelnde Leichtigkeit der Bewässerung eines Baumes in der Oderstraße: Clara Herrmann, volle grüne Kane. Sara Lühmann, rote Kanne – Foto: fkz

Für Bürger*innen die im öffentlichen Straßenland, die Bäume gießen wollen, stehen im Bezirk 143 Schwengelpumpen zur Verfügung, die in einem Übersichtsplan zu finden sind.

Achtung: das Wasser aus den Straßenbrunnen hat keine gesicherte Trinkwasser-Qualität.

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