Samstag, 04. April 2020
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Polizeimeldung vom 14.02.2020

Polizeibericht

14.02.2020 | Kreuzberg: Festnahmen nach Drogenhandel

Gestern Nachmittag nahmen Polizeikräfte des Abschnitts 52 drei Männer nach dem Verdacht des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in Kreuzberg fest. Die in Zivil gekleideten Beamten beobachteten gegen 14.15 Uhr wie die Verdächtigen im Alter von 21, 26 und 47 Jahren am U-Bahnhof Gneisenaustraße mutmaßlich Drogen an Passanten verkauften. Dabei soll einer der Tatverdächtigen am U-Bahnhof ankommende Fahrgäste angesprochen und diese grüppchenweise zu den beiden anderen Männern an der Kreuzung Schleiermacher Straße/Gneisenaustraße geführt haben. Der 47-jährige mutmaßliche Drogenhändler habe dann kleine Kügelchen mit Drogen an die Interessenten verkauft, während der 21-jährige Tatverdächtige regelmäßig für Nachschub aus sogenannten Drogenbunkern in umliegenden Grünanlagen gesorgt haben soll. Nach kurzer Beobachtungszeit nahmen die Polizisten alle drei Männer fest und fanden bei ihnen mehrere hundert Euro Bargeld sowie Heroin in händlertypischen Verkaufspackungen. Zusätzlich entdeckten die Ermittler weitere Drogenkugeln in einem der aufgefundenen Drogenverstecke. Insgesamt beschlagnahmten die Einsatzkräfte mehrere Verkaufseinheiten mit Rauschgift und das aufgefundene Bargeld als mutmaßlichen Handelserlös. Der 21- Jährige wurde zu einem Polizeigewahrsam verbracht und dort der weiterermittelnden Fachdienststelle des Landeskriminalamtes überstellt. Die beiden anderen Tatverdächtigen konnten ihren Weg, nach der Feststellung ihrer Personalien, fortsetzen. Gegen alle drei wurden Strafermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet.

14.02.2020 | Kreuzberg: Mitarbeiterin eines Cafés bei Überfall verletzt

Eine Mitarbeiterin eines Cafés in Kreuzberg erlitt bei einem Überfall gestern Nachmittag Gesichtsverletzungen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die 57-jährige Angestellte des Cafés in der Körtestraße bediente nach bisherigen Ermittlungen gegen 14.30 Uhr einen Gast und begab sich nach kurzer Zeit in die Hinterräume des Geschäfts. Der Mann soll ihr kurz darauf gefolgt sein und zunächst nach der Toilette gefragt haben. In der weiteren Folge umklammerte der Unbekannte die Frau dann, würgte sie und hielt ihr den Mund zu. Nachdem er der 57-Jährigen mit den Fäusten gegen den Kopf und Oberkörper geschlagen hatte, riss er ihr den Schmuck von den Armen und entwendete drei Portemonnaies. Nachdem er die Beute an sich genommen hatte, schlug er die um Hilfe rufende Frau mehrmals mit einer Faust und schloss sie in dem Hinterzimmer ein. Anschließend flüchtete er aus dem Geschäft in Richtung Urbanstraße, wie eine Zeugin den Einsatzkräften später berichtete. Sie hatte auch die Polizei alarmiert, die wiederum die eingeschlossene Mitarbeiterin befreite. Mit einem Rettungswagen kam die verletzte Frau ins Krankenhaus. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 führt die Ermittlungen zum genauen Ablauf der Tat.

12.02.2020 | Kreuzberg: Streit eskaliert – Frau durch Messerstich verletzt

In Kreuzberg hat sich gestern Abend gegen 21.45 Uhr eine Auseinandersetzung wegen einer Lappalie derart zugespitzt, dass eine Frau hierbei schwer verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen stritten auf einem Anwohnerparkplatz in der Wilhelmstraße zunächst zwei 27 und 28 Jahre alten Frauen mit einer 50-Jährigen und deren 40 Jahre altem Partner. Grund soll das Parken der 28-Jährigen auf dem angemieteten Parkplatz der 50-Jährigen gewesen sein. In den lautstarken Streit sollen sich dann zwei Anwohner, eine Frau und ein Mann, eingemischt haben, die von ihrem Balkon aus Ruhe gefordert hätten. Die 27-Jährige soll auf das Einmischen verbal aggressiv reagiert und zurückgebrüllt haben. Daraufhin seien die beiden brüllend Ruhe fordernden Anwohner, eine 24-Jährige und ihr 32 Jahre alter Ehemann, plötzlich aus dem Haus gerannt gekommen und auf die 27-Jährige zugestürmt sein. Nach Angaben der 28-Jährigen soll das Paar dann sofort auf die 27-Jährige losgegangen sein und diese körperlich attackiert haben. Wenig später sollen sich beide wieder in das Haus zurückgezogen haben. Die beiden Frauen wollten sich ebenfalls entfernen, die jüngere der Beiden brach jedoch wenige Meter weiter plötzlich zusammen und stellte erst in diesem Moment eine blutende Stichwunde im Bauchbereich fest. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten sie in ein Krankenhaus, wo sie operiert werden musste und anschließend stationär verblieb. Ebenfalls alarmierte Polizeikräfte konfrontierten das von den Zeugen beschuldigte Paar mit den Vorwürfen. Beide, der 32-Jährige und die 24-Jährige, wurden in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

12.02.2020 | Kreuzberg: Dieb tritt zu

Gestern Abend erlitt ein Mann bei einem räuberischen Diebstahl in Kreuzberg eine Beinfraktur. Nach Angaben des 33-Jährigen war er gegen 21 Uhr auf einer Zwischenebene des U-Bahnhofes Kottbusser Tor unterwegs, als er von einem Unbekannten angesprochen und nach Geld gefragt wurde. Nachdem er antwortete, kein Geld zu haben, soll der unbekannte Mann ihm in seine Jackentaschen gegriffen, ein Handy sowie Münzgeld herausgeholt und ihm mit einer Faust ins Gesicht geschlagen haben. Im weiteren Verlauf soll der Angreifer auf die nächst höhere Ebene des Bahnhofs geflüchtet sein, verfolgt durch den Bestohlenen. Als er den mutmaßlichen Dieb erreichte, soll der dem 33-Jährigen einen Fußtritt gegen die Brust versetzt haben, wodurch dieser eine Treppe rücklings hinunterstürzte. Durch den Sturz wurde der 33-Jährige an der Hüfte sowie am Bein verletzt und von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, in dem er stationär aufgenommen wurde. Ein Raubkommissariat der örtlichen Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

10.02.2020 | Friedrichshain: Wütender 73-Jähriger fährt Polizistin an

In Friedrichshain hat gestern ein 73-Jähriger eine Polizeibeamtin mit seinem Auto angefahren und leicht verletzt. Die Polizistin war gegen 14.20 Uhr in der Straße Am Ostbahnhof unterwegs und gerade dabei den Verkehrsverstoß eines ordnungswidrig geparkten Toyota zu ahnden, als dessen Nutzer zu seinem Wagen zurückkam. Nach Angaben der Polizistin fing der 73-Jährige sofort an, sich über die Ahndung aufzuregen, die Polizistin zu beschimpfen und sie zu beleidigen. Als die Beamtin ihm daraufhin erklärte, dass er sich nun noch zusätzlich wegen einer Beleidigung strafbar gemacht habe und den Mann aufforderte seine Personalpapiere auszuhändigen, weigerte er sich. Die Polizistin forderte daraufhin über Funk weitere Polizisten zur Unterstützung an, woraufhin sich der wütende Mann in sein Auto setzte und den Motor anließ. Die Beamtin stellte sich hinter das auf dem Gehweg stehende Fahrzeug, um den Mann an der Flucht zu hindern. Dieser fuhr jedoch trotzdem rückwärts und gegen die Polizeibeamtin, die hierbei Schmerzen im rechten Bein erlitt. Die Beamtin zog den 73-Jährigen daraufhin aus seinem Fahrzeug. Zeugen, die auf das Geschehen aufmerksam geworden waren, liefen in den Bahnhof und informierten Beamte der Bundespolizei, die wenig später hinzukamen und die Personalien des Mannes aufnahmen. Im Zuge der Maßnahmen beleidigte der 73-Jährige zudem einen Zeugen, der ihn auf sein Verhalten ansprach, der jedoch von einer Anzeige absah. Die Beamtin erlitt eine leichte Verletzung am Bein, verzichtete jedoch vor Ort auf eine ärztliche Behandlung. Die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung dauern an.

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