Montag, 24. Februar 2020
Home > Bezirk > Polizeimeldung vom 19.01.2020

Polizeimeldung vom 19.01.2020

Polizeibericht

19.01.2020 | Friedrichshain: Erst rassistisch beleidigt, dann gedroht

Ein Mann soll gestern Mittag in Friedrichshain gegen einen Passanten Beleidigungen ausgestoßen und einen Dritten bedroht haben. Nach ersten Erkenntnissen und Zeugenaussagen begegnete dem 36-jährigen Fußgänger gegen 12.30 Uhr an der Kreuzung Jessnerstraße/Oderstraße ein Unbekannter, der ihn zunächst rassistisch beleidigt und gleich darauf noch nationalsozialistische Parolen hinterhergerufen haben soll. Ein 29-jähriger Passant, der den Tatverdächtigen aufforderte das Rufen derartiger Parolen zu unterlassen, soll dann den mutmaßlichen Pöbler sogleich mit einem Messer bedroht worden sein. Bevor der Mann anschließend in einen nahegelegenen Supermarkt ging, wo er von zwischenzeitlich alarmierten Polizisten im Kassenbereich festgenommen wurde, soll er mit seinem Messer noch in ein Hinterrad eines abgestellten Fahrrades gestochen haben. Im Markt solidarisierten sich einige Kunden mit dem 49-jährigen Tatverdächtigen gegen die polizeilichen Maßnahmen und mussten von den Einsatzkräften abgedrängt werden. Eine freiwillige Atemalkoholmessung bei dem 49-Jährigen ergab einen Wert von rund 0,8 Promille. Da er während der polizeilichen Maßnahmen selbst angegeben haben soll verwirrt zu sein, brachten ihn die Polizeibeamten in eine Fachklinik. Nach einem Gespräch mit einer Psychiaterin, lehnte diese eine stationäre Aufnahme ab. Der 49-Jährige wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen, unter anderem der Beschlagnahme des Messers, wieder auf freien Fuß gesetzt. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Volksverhetzung, Bedrohung mit Waffen und Sachbeschädigung verantworten. Die Strafermittlungsverfahren ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

18.01.2020 | Kreuzberg: 19-Jähriger nach Angriff mit Flasche verletzt

Im Rahmen von Beziehungsstreitigkeiten erlitt ein 19-Jähriger heute früh in Kreuzberg mehrere Verletzungen und musste stationär in einer Klinik aufgenommen werden. Den ersten Ermittlungen und Zeugenaussagen zufolge soll der junge Mann gegen 6 Uhr in der Köpenicker Straße, aus einer Gruppe von drei Männern heraus, mit Flaschen beworfen und am Kopf getroffen worden sein, wodurch er sich eine Platzwunde zuzog. Der junge Mann ergriff die Flucht, wurde jedoch von einem der Tatverdächtigen, mit der Absicht ihn mit einer abgebrochenen Flasche anzugreifen, verfolgt. Bei der folgenden körperlichen Auseinandersetzung soll der 21-jährige Angreifer den 19-Jährigen am Hals verletzt haben. Durch Begleiter des Verletzten sowie einem hinzueilenden Zeugen konnten weitere Angriffe gegen den jungen Mann unterbunden werden, worauf die drei Männer in Richtung Skalitzer Straße flohen. Der Verletzte und seine Begleiter flüchteten in die Eisenbahnstraße, in der der Heranwachsende das Bewusstsein verlor und zusammenbrach. Hinzualarmierte Rettungskräfte verbrachten ihn in ein Krankenhaus, in dem er operiert und stationär aufgenommen wurde. Lebensgefahr bestand nicht. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5 leitete ein Strafermittlungsverfahren ein und übernahm die weiteren Ermittlungen.

18.01.2020 | Kreuzberg: Mutmaßliche Graffitisprayer festgenommen

Bei zwei mutmaßlichen Graffitisprayern klickten gestern Abend in Kreuzberg die Handschellen. Ein Sicherheitsdienst alarmierte um kurz vor 22 Uhr die Polizei zum U-Bahnhof Platz der Luftbrücke, da dort drei Personen beim Betreten der Gleisanlagen bemerkt wurden. Die Beamten begaben sich in den U-Bahntunnel und sahen die Personen an einem Abstellgleis, die, als sie die Polizei bemerkten, flüchteten. Eine Person entkam unerkannt, die beiden anderen Männer wurden an einem Notausstieg zum Tempelhofer Damm gestellt und festgenommen. Bei den Männern im Alter von 24 und 27 Jahren stellten die Einsatzkräfte unter anderem Farbsprühdosen sicher. Im Tunnel entdeckten die Beamten anschließend zwei offenbar frisch mit Farbe besprühte U-Bahn-Waggons. Die mutmaßlichen Sprayer wurden einem Fachkommissariat beim Landeskriminalamt überstellt, welches die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

17.01.2020 | Kreuzberg: Kind bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfalle gestern Nachmittag in Kreuzberg wurde ein Kind schwer verletzt.
Kurz vor 17 Uhr fuhr ein 44-jähriger Fahrer eines Mercedes auf der Oranienstraße, vom Moritzplatz kommend, in Richtung Rudi-Dutschke-Straße. Als ein zehnjähriges Mädchen auf die Fahrbahn rannte, konnte der Mann nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste mit seinem Fahrzeug das Kind. Die Zehnjährige erlitt einen Bruch des Unterarms sowie eine leichte Gesichtsverletzung. Sie kam mit der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

16.01.2020 | Friedrichshain: Tote aus Spree geborgen

Am 18. Dezember 2019 wurde in der Spree in Friedrichshain eine im Wasser treibende Tote festgestellt. Die alarmierten Feuerwehrkräfte bargen die leblose unbekleidete Frau, die sich nach bisherigen Erkenntnissen schon mehrere Tage bis Wochen im Wasser befunden haben muss, auf Höhe der Michaelbrücke nahe der Jannowitzbrücke. Hinweise auf ein Tötungsdelikt liegen nicht vor. Trotz intensiver Ermittlungen konnte die Identität der Frau bisher nicht geklärt werden.
Die Tote hat im Bereich des Schlüsselbeins eine Tätowierung, anhand derer die Ermittler der Vermisstenstelle sich Hinweise auf deren Identität erhoffen.

Personenbeschreibung:

172 cm groß, etwa 60 kg schwer
25 – 40 Jahre alt
etwa 5 cm langes, dunkelblondes Haar
an beiden Ohren kosmetische Durchstechungen
oberhalb des linken Schlüsselbeins eine dunkle Tätowierung in Form einer abstrakten Blume mit darüber befindlichem Mond

Die Kriminalpolizei fragt:

Wer kennt oder vermisst die oben beschriebene Frau?
Wer kann Angaben zu dem abgebildeten Tattoo machen?

Hinweise nehmen die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030)4664-912444, per E-Mail an vermisstenstelle@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

16.01.2020 | Friedrichshain: Fahrzeug überschlug sich

Bei einem Verkehrsunfall in der vergangenen Nacht in Friedrichshain überschlug sich ein Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge fuhr ein 25-jähriger Fahrer eines VW in der Karl-Marx-Allee, vom Strausberger Platz aus kommend, in Richtung Gürtelstraße. An der Kreuzung Frankfurter Tor kollidierte der VW mit dem Toyota eines 33-jährigen Fahrers. Dieser war auf der Karl-Marx-Allee in Richtung Strausberger Platz unterwegs und wollte nach links in die Warschauer Straße abbiegen. Der Toyota-Fahrer überschlug sich mit seinem Pkw und blieb in der Warschauer Straße auf dem Dach liegen. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr mussten die beiden schwer beschädigten Fahrzeuge an den Fahrbahnrand ziehen. Beide Fahrer wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt und wurden in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang, zu dem es bislang unterschiedliche Angaben gibt.

16.01.2020 | Kreuzberg: Mann bei Raub mit einer Bierflasche auf den Kopf geschlagen

Gestern Abend wurde ein junger Mann in Kreuzberg von zwei Unbekannten ausgeraubt. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der 22-Jährige gegen 20.15 Uhr nahe eines Cafés im Görlitzer Park, als sich ihm, nach seinen Aussagen, zwei als 17 – 20 Jahre alt beschriebene Männer von hinten näherten und ihm mit einer gefüllten Bierflasche auf den Hinterkopf schlugen. Während einer den 22-Jährigen in der Folge umklammerte, entwendete der andere ihm Geld aus der Hosentasche. Beide Täter flüchteten zu Fuß. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 22-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er nach einer ambulanten Behandlung seiner erlittenen Kopfverletzungen wieder entlassen wurde. Ein Raubkommissariat in der Polizeidirektion 5 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

15.01.2020 | Kreuzberg: Einsatz im Görlitzer Park

Am heutigen Tag führten Kräfte des Polizeiabschnitts 53 und der Brennpunkteinheit gemeinsam einen Präsenzeinsatz in Kreuzberg durch. Während ihres Einsatzes von den frühen Morgenstunden bis zum Nachmittag zeigten die Polizistinnen und Polizisten Präsenz im Görlitzer Park und waren dort für die Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher ansprechbar. Dabei fiel den Einsatzkräften auch ein Mann auf, den sie überprüfen wollten. Der zunächst noch Unbekannte versuchte mit einem E-Scooter zu flüchten, fuhr dabei allerdings weiteren Polizeibeamten direkt in die Arme. Bei der Durchsuchung fanden sie bei ihm 37 kleine und eine größere Tüte mit Cannabis sowie mehrere hundert Euro Bargeld, als mutmaßlichen Handelserlös. Wegen des Verdachts vorher mit Rauschgift gehandelt zu haben, überprüften die Polizeikräfte den 22-Jährigen. Anschließend wurde er am Ort entlassen und erhielt einen Platzverweis. Im weiteren Verlauf des Einsatzes hielten die Einsatzkräfte einen 23-Jährigen an und überprüften ihn ebenfalls. Bei diesem fanden sie sieben kleine Tütchen mit Cannabis und beschlagnahmten sie. Zusammen mit in Gebüschen gefundenen Tütchen beschlagnahmten die Polizistinnen und Polizisten insgesamt 59 Tütchen mit Cannabis. Gegen die beiden Tatverdächtigen wurden entsprechende Strafermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Dieses Medium ist öffentlich! Inhalte werden im Internet wiederauffindbar archiviert. Cookies werden nur aus technischen Gründen verwendet, um Zugriffs-Statistiken zu messen und um Cloud-Dienste zugänglich zu machen. Mehr Informationen siehe Datenschutz- und ePrivacy-Hinweise.
✖   (Hinweis schließen)